Scheibenperlen


Es gibt viele Arten Filzperlen anzufertigen. Formen wie Kugeln und Oliven, aber auch Scheibenperlen sind die Klassiker.
Das Prinzip der Scheibenperlen könnt ihr auf der Abbildung oben gut erkennen.
Zunächst wird mit Wolle eine Fläche ausgelegt. Diese Fläche wird zur Schnur aufgerollt und zunächst vorsichtig angefilzt, dann mit zunehmend mehr Kraft gewalkt.
Wie es geht, ist zum Beispiel in dem Buch „Filz und Form“ von Monika und Jürgen Fergg beschrieben. Ob Monika Fergg auch die Erfinderin dieser Technik ist, weiß ich nicht. Ihr Buch ist jedenfalls eine Fundgrube und vermittelt alle wichtigen Filztechniken mit sehr ansprechenden Bildern.
Jedenfalls macht es mir viel Spaß solche Perlen zu filzen, da ich dabei meiner Vorliebe für Farbexperimente nachgehen kann.

Oliven und Kugeln zurück




Filzkugeln, passend zu NORO Kureyon 52
18. Dezember ´05
Farben die ich liebe, wiedergefunden im Garn des japanischen Designers Noro. Perfekt zu den Farben des Noro Garns, aus dem ich hier Pulswärmer gestrickt habe, passen die Kugeln, die bis auf die moosig-grünen alle schon vorhanden waren.
Ich habe mir die fehlenden Farben aus Schottlandwolle, Neuseelandmerino und pflanzengefärbter Wolle mit Hilfe meiner Handkarden gemischt.
Da diese Farben nicht nur von mir, sondern auch von meiner Mutter geliebt werden, kam mir die Idee zu einem Set aus wärmender Wolle und edler Kugelkette. Wie gut, dass sie PC-Muffel ist und ich hier so unbeschwert weihnachtliche Geheimnisse ausplaudern kann.





Oliven aus Hundewolle (Abb. links oben)
Ein filziges Experiment - Oliven aus Hundewolle.
Die Hundewolle, die ich hier verfilzt habe, war sehr widerspenstig. Es dauerte sehr lange, bis die Fasern miteinander verfilzten. In der Größe schrumpften die Oliven hingegen kaum.
Die türkisfarbenen Kugeln aus neuseeländischer Merinowolle hatten die gleiche Ausgangsgröße.

Oliven aus pflanzengefärbter Wolle (Abb. rechts oben)
Manchmal sehne ich mich nach ruhigen Farben. Dann greife ich zu pflanzengefärbter Wolle, die mich auf ganz besondere Weise anspricht.
Passend zum wunderschönen Glasperlen-Set von Melanie habe ich hier Oliven aus pflanzengefärbter Wolle in Biolandqualität gefilzt.

Herbstliche Kugeln aus Merinovlies gefilzt (Abb. unten)

Buntes zurück




Perlen für Kathrin mit Farben von Kathrin (Abb. unten)
Kathrin macht nicht nur tolle Glasperlen, sondern auch sehr schöne Silberperlen. Meine Favoriten sind die Cone Bones, die ich an Schnurketten liebe.

Round Robin zurück
Im Perlentreff tummeln sich zahlreiche nicht nur nette, sondern auch kreative Menschen.
Eins der beliebten Spielchen geht so: Es finden sich mehrere Teilnehmer zusammen, jeder macht eine Startperle, schickt sie an den nächsten weiter, der Ergänzungsperlen hinzufügt, das ganze weiterschickt . . . bis am Ende ein wunderschönes zur Startperle passendes Set nach Hause kommt. Macht einfach Spaß und ist sehr spannend. Stellvertretend für die vielen schönen Sets, die mir ins Haus flatterten, stelle ich hier das Sommer-Sonne-Strand-Set von Sandra vor.
Hier könnt ihr bewundern, was den anderen Teilnehmern zu ihrem schönen Startseestern so einfiel.
Hinreißend fand ich den Fischschwarm von Anka.
Da blieb mir nur übrig, möglichst mit meinen Filzperlen die Farben des Start-Seesterns zu treffen.

Lampionblume zurück


Leuchten im Nebel
zwischen grün-silbernem Laub -
Lampionblumen


Eins meiner Lieblingsperlensets
Die Farben des Herbstes haben hier Pate gestanden.

Fischerboote aus Sri Lanka  


Abbildungen von Fischerbooten aus Sri Lanka haben mich zu diesem Perlenset inspiriert.
Die fröhlichen Farben der Boote standen in großem Kontrast zu dem Ausmaß der Zerstörung nach der Tsunami-Katastrophe.
Mitglieder des Perlentreffs haben zu Gunsten der Opfer Perlen und Schmuckstücke bei ebay versteigert. Dieses Set war auch dabei.
Seesterne zurück
Seesterne auf meine Art. Ich liebe diese krabbeligen kleinen Dinger. Und wenn sie gefädelt sind - dann sind sie Perlen.



 
Leckeres zurück

Bei Kindern und auch manchen Erwachsenen sehr beliebt sind Haribos. Für die flachen Würfel legt man eine Fäche in 3, bzw. 5 farbigen Schichten aus. Die Schichten dürfen nicht zu dünn sein, sonst scheint die darunterliegende Farbe durch. Aber auch zu dick sollten sie nicht sein, sonst werden die einzelnen Würfel zu weich und damit instabil. Die Würfel können mit der Schere geschnitten werden.
Die Röllchen enstehen, indem ein Strang Wolle in eine einfarbige Fläche eingerollt wird und die entstandene Rolle in entsprechend breite Abschnitte geschnitten wird.

 
  © Sabine Sander 2005